Unser USA ROADTRIP!


Was lohnt sich, was nicht? Die schönsten Spots in Los Angeles, San Francisco und mehr!

Werbung* Ein Traum wird wahr! Bereits Anfang des Jahres haben Philipp und ich unseren Roadtrip durch Kalifornien, Nevada & Arizona geplant. Mitte September ging es dann endlich los!

Hierzu wurden wir freundlicherweise von Turkish Airlines eingeladen, in deren Business Class über das Drehkreuz Istanbul in die Staaten zu fliegen. 

Wer mich kennt, der weiß, dass ich schon immer davon geträumt habe auf einem Langstreckenflug in der Business Class zu reisen. Zugegeben, ein etwas oberflächlicher Punkt auf meiner Bucketlist aber auf eine derart komfortable Art und Weise zu fliegen hat mich immer irgendwie gereizt. Ich sag’s euch, es war echt ein tolles Erlebnis! Am Montag, dem 16.09.2019 ging es ganz früh morgens vom Düsseldorfer Flughafen Richtung Los Angeles.

Im Flugzeug hatten wir sehr viel Beinfreiheit und sogar die Möglichkeit unseren Sitz in ein Bett umzufunktionieren. Auch der Service während des Flugs war ausgezeichnet und das Personal hat sich viel Mühe gegeben einem den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Wir haben rund um die Uhr Essen serviert bekommen! Hierzu haben wir tatsächlich auch die kleinen Tische mit einer Tischdecke und einem kleinen elektrischen Teelicht gedeckt bekommen. Wie im Film oder?

Es wurden uns mehrere Gänge-Menüs aufgetischt, bestehend aus europäischen und türkischen Köstlichkeiten. Leider hatte ich im Vorfeld vergessen mir mein vegetarisches Menü zu bestellen, welches man normalerweise online vor dem Flug auswählen sollte. Trotzdem waren die Stewardessen und Stewards so zuvorkommend und haben mir eine Auswahl an vegetarischen Alternativen gezeigt, sodass ich mich noch während des Fluges für ein Menü entscheiden konnte. Ein so leckeres Essen habe ich noch im Flugzeug bekommen! Ich habe, gierig wie ich bin, sogar vergessen Fotos zu machen, deswegen habe ich hier nur zwei von unserem Frühstück:

Da wir mit Turkish Airlines geflogen sind, hatten wir einen Zwischenstopp in Istanbul. Der Vorteil dabei ist, dass dies eine wesentlich kostengünstigere Alternative zu einem Direktflug ist. Falls ihr bei eurem nächsten Urlaub Geld sparen wollt, lohnt es sich über das Drehkreuz Istanbul zu fliegen. Hinzu kommt, dass der Flughafen Istanbul sehr neu und gut ausgebaut ist. Dort wird euch bei einem kurzen Aufenthalt definitiv nicht langweilig. 

In der Business Lounge von Turkish Airlines gibt es neben einem reichhaltigen Buffet auch die Möglichkeit Golf zu spielen, Filme zu schauen und sich zum Schlafen und Duschen in ein kleines Zimmer zurück zu ziehen. 

Wenn ihr wissen wollt wohin ihr mit Turkish Airlines von Deutschland aus reisen könnt, dann klickt hier auf den Link: https://bit.ly/2AFWcKy

Als wir dann endlich in LA gelandet sind, haben wir sofort unser Gepäck bekommen und konnten direkt weiter zum Mietwagen Anbieter „Alamo“. Wir waren allerdings etwas enttäuscht, da wir uns extra für Alamo entschieden haben, da dieser sich „innerhalb des Flughafens“  befinden sollte. Dies war leider nicht der Fall, denn wir mussten gute zwanzig Minuten mit einem Shuttle Bus dorthin fahren. Generell hat uns der Service nicht gut gefallen. Das letzte Mal haben meine Freundin Kathi und ich unseren Mietwagen bei dem Anbieter „Thrifty“ gemietet. Dort muss man zwar auch mit dem Shuttle hinfahren vom LAX aus, aber es war günstiger und unkomplizierter.

Nachdem wir den Mietwagen geholt hatten, ging es für uns nur noch ins Hotel schlafen. In Los Angeles haben wir im 3* Avenue Hotel an Ascend Hotel Collection geschlafen. Philipp und ich können euch das Hotel nur empfehlen, denn es ist sehr zentral gelegen in Hollywood an der Grenze zu Korea Town und wurde vor Kurzem komplett erneuert und sehr stylish eingerichtet. Das große Zimmer war auch sehr sauber; ein kleines Manko war allerdings das viel zu kleine Fenster, aber damit konnten wir gut leben. Frühstück solltet ihr übrigens nicht hinzubuchen, wenn ihr Wert auf ein gutes und reichhaltiges Frühstück legt. Generell gibt es häufig eher mickrige Frühstücksbuffets in günstigeren Hotels in den USA, die man getrost ignorieren kann.

Tag 2: Venice Beach und Santa Monica Pier – LA Feeling garantiert! 

Am nächsten Morgen sind wir nach Venice Beach gefahren und dort am Strand entlang gelaufen bis zum Santa Monica Pier. Der schöne Pier, die großen Palmen und das Meer lösen in mir immer das absolute LA Feeling aus! 

Anschließend waren Philipp und ich im Santa Monica Place – eine Art halbüberdachte Mall mit vielen eher teuren Marken wie Louis Vuitton, Coach und Nordstrom. Aber wenn ihr in die daran anknüpfenden Straßen geht, findet ihr auch günstigere Boutiquen und die allseits bekannten Modeketten, wie H&M oder Zara. 

Kleiner Tipp von uns: Plant genug Zeit ein, wenn ihr von Downtown nach Venice Beach mit dem Auto fahren wollt. Wir haben ganze 1,5h gebraucht, weil wir durchgehend im Stau standen. Am besten fährt man Vormittags oder am frühen Nachmittag um die schlimmste Rushhour zu vermeiden. 

Nachdem wir in Santa Monica waren, sind wir am späten Nachmittag zum Griffith Observatory gefahren. Es befindet sich im Griffith Park in 300 Metern Höhe. Das Observatorium ist für das Planetarium bekannt und kann besichtigt werden. Das Panorama bietet einen Blick auf ganz Los Angeles. Auch hier ein Tipp: fahrt ruhig so weit es geht mit dem Auto hoch, wenn ihr nicht sehr lange hoch wandern möchtet. Dort müsst ihr zwar 10 USD pro Stunde fürs Parken zahlen, aber länger muss man auch nicht bleiben und die Aussicht lohnt sich allemal! Oft ist es in LA etwas diesig/neblig (besonders morgens), deswegen checkt unbedingt vorher den Wetterbericht, damit ihr die Aussicht überhaupt sehen könnt.

Weil das natürlich noch nicht genug Shopping für einen Tag war, sind wir noch zu Target gefahren. Bei Target findet ihr alles, von Lebensmitteln, über Drogerie bis hinzu Kleidung und Deko. Ein absolutes MUSS einmal dort gewesen zu sein, meiner Meinung nach.

Um den Abend abzuschließen, waren wir dann noch bei der berühmten Fastfood-Kette „Taco Bell“ essen und nein – wir können den Laden nicht empfehlen. Das Essen war okay, aber eben nur okay. 

Tag 3: Überall Bücher und LA Sonnenuntergang am Meer

An unserem dritten Tag in den USA sind wir morgens zu „The Grove“ gefahren, das ist eine sehr schöne Einkaufspassage mit tollen Cafés und Bistros. Wer hier allerdings günstig einkaufen möchte ist hier fehl am Platz. In der Einkaufspassage sind viele Designermarken vertreten. 

Dennoch lohnt es sich dort hinzufahren. Philipp und ich waren nämlich in der Cheesecake Factory Mittag essen und es war köstlich! Das Restaurant ist bekannt für deren leckeren Cheesecake, aber auch für super Burger, Salate uvm. Falls ihr einen Cheesecake probiert teilt ihn euch besser, die Portionen sind super mächtig. 

Im Anschluss ging es für uns wieder nach Downtown, denn Philipp wollte sich dort den Angels Flight anschauen. Der Angels Flight ist eigentlich nur eine orangene Bimmelbahn, die den ganzen Tag rauf und runter fährt. Aber diese Bahn ist wohl bekannt aus der Serie Bosch, die Philipp sehr gerne schaut.

Wenig später ging es für uns zum absoluten Instagram Hotspot in LA: The Last Bookstore. Das ist eine Buchhandlung, in der ein Büchertunnel und ein Bücherloch aufgebaut wurde. Ziemlich cool anzusehen und für Fotos perfekt. Diese Buchhandlung ist nur wenige Meter vom Angels Flight entfernt.

Den Abend haben wir dann in Venice Beach verbracht, haben den Skatern bei ihren Tricks zugeschaut, Fotos gemacht und sind spazieren gegangen. Was soll ich sagen … es ist einfach wunderschön dort. Der Sonnenuntergang, die Musik, die Leute…

Tag 4: Auf nach Las Vegas!

Unser nächster Stopp: Las Vegas. Und bevor es losging, haben wir uns bei Denny’s Diner mit einem amerikanischen (ungesunden) Frühstück gestärkt. Wir können das Diner aber empfehlen! Dort könnt ihr für kleines Geld typisch amerikanisch frühstücken und pappsatt werden.

Nach dem Frühstück sind wir dann 4h nach Las Vegas gefahren. Während der Fahrt haben wir noch einen kleinen Abstecher beim Primm Outlet gemacht, welches kurz vor Las Vegas auf einer Raststätte liegt. Leider war der Großteil der Geschäfte geschlossen und das Ganze wirkte eher wie eine Geisterstadt und weniger wie ein Outlet. 

In Las Vegas angekommen, haben wir zunächst mal im Hotel eingecheckt und sind direkt auf Erkundungstour gegangen. Und wie hätte es anders sein können – es war eine absolute Reizüberflutung. All die Lichter und Spektakel, es ist der Wahnsinn! An dem Abend hat Philipp seine letzten 5 USD am Black Jack Tisch innerhalb weniger Sekunden verspielt! 😀 Wenn man schon in der Casino Stadt Las Vegas ist muss man auch einfach mal sein Glück versuchen. Nachdem wir aber gesehen haben, wie schnell das Geld futsch war sind wir ganz schnell wieder aus dem Casino raus gelaufen. Zum Schluss haben wir uns noch die Show „The Vulcano“ angeschaut, was letztendlich einfach ein Licht und Wasser Spiel ist und ganz nett anzusehen war. 

Nach so einem langen Tag und den vielen bunten und grellen Eindrücken sind wir nur noch müde ins Bett gefallen. 

Tag 5: Touristenabzocke am Grand Canyon

Heute ging es für uns zum Grand Canyon. Zumindest war das der Plan… Ehrlicherweise müssen wir gestehen, dass wir uns vorher nicht gründlich genug informiert haben. Im Internet haben wir nach kurzer Recherche zwei Optionen gefunden. Entweder wir fahren 2h bis zum Skywalk, eine Aussichtsplattform über dem Grand Canyon oder wir fahren 4h zum South Rim. Nun, da wir sowieso wenig Zeit haben und auf unserer Reise sowieso schon viel im Auto unterwegs sein werden, haben wir uns für die kürzere Strecke entschieden und sind zum Skywalk gefahren. Im Internet stand das wir 35 USD pro Person zahlen müssen, um dorthin zu kommen. Kurz vor dem Grand Canyon ging es nicht mehr weiter und man musste sich besagtes Ticket kaufen. Doch leider wurden die Preise auf 90 USD pro Person erhöht, zudem musste man sein Auto dort stehen lassen und mit einem Shuttle dort hinfahren. Das für mich Unmöglichste an der ganzen Sache war jedoch, dass man nichts mitnehmen durfte – kein Handy, keinen Rucksack und keine Kamera. Verpflegung war ebenfalls nicht inkludiert!! Letztendlich wären es also 180 USD gewesen um einmal über eine gläserne Aussichtsplattform zu laufen. Das war uns einfach viel zu teuer und wir sind kurzerhand wieder zurück gefahren. Tipp von uns: Fahrt lieber die 4h zum South Rim oder anderen Orten, wenn ihr denn die Zeit dafür habt. 

Um dem Ganzen aber auch etwas Positives abzugewinnen: die Strecke bis zum Skywalk ist wirklich schön, weil man durch die Mojave Wüste, an Bergen und Indianerreservaten vorbei fährt. Solche Landschaften sieht man definitiv nicht alle Tage. 

Zurück in Las Vegas haben Philipp und ich uns noch die schöne Wasserfontänen Show vor dem Bellagio Hotel angeschaut. Es lohnt sich auf jeden Fall frühzeitig da zu sein, um genug sehen zu können, denn es kann ganz schön voll werden auf der Straße. Die Show findet aber alle 15 Minuten statt, deswegen lohnt es sich zu warten um einen Platz ganz vorn zu bekommen. 

Tag 6: Yosemite, wir kommen!

Vorbei an Wüsten, grünen Landschaften und Bergen, sind wir nach 8h Autofahrt endlich in dem kleinen Dorf Mariposa angekommen. Mariposa liegt vor dem Yosemite Nationalpark und ist tatsächlich noch so aus der Goldgräberzeit erhalten geblieben.

Nach der Ankunft haben Philipp und ich uns nur noch Mariposa angeschaut und sind in einem kleinen Pub essen gegangen. 

Tag 7: Tolle Aussichten und riesige Bäume

Am nächsten Morgen ging es für uns mit dem Auto zum Yosemite Village. Von Mariposa aus braucht man nochmal 1h in den Yosemite Nationalpark. 

Und ganz ehrlich? Ich habe selten so eine schöne Landschaft gesehen. Überall hohe Berge und Bäume … schwer zu beschreiben wie schön es dort ist. 

Was wir bei dem Ausflug nicht bedacht haben ist, dass man teilweise 3h zu den einzelnen „Sehenswürdigkeiten“ braucht. Der Nationalpark ist wirklich sehr weitläufig, was wir definitiv unterschätzt haben. Wir haben uns dann einfach drei der näheren „Sehenswürdigkeiten“ herausgesucht und diese angeschaut. 

Unser erster Stopp war der Glacier Point, ein hoher Berg, der eine atemberaubende Aussicht auf den Nationalpark bietet. Der Weg dorthin ist auch ein Abenteuer für sich, steile Straßen mit Serpentinen aber es lohnt sich definitiv!

Nachdem wir die Aussicht genossen haben, sind wir zum „Mariposa Grove“ gefahren. Dort sind die berühmten Mammutbäume und es ist echt beeindruckend, wie widerstandsfähig diese Bäume sind. Leider sind einige schon umgekippt, bedingt durch z.B. die Umweltverschmutzung. Die Wurzeln dieser Giganten sind der Wahnsinn! Man kann sich schlecht vorstellen, wie riesig diese Bäume sind, erst wenn man sie sieht, wird einem die Größe wirklich bewusst. 

Und weil wir noch nicht genug von Bäumen hatten, haben wir uns noch den Grizzly Giant angeschaut, den dicksten aller Mammutbäume. 

Nach so viel Natur ging es für uns dann 4h Richtung Santa Cruz. Santa Cruz ist ein kleines Küstenstädtchen, in dem sich in den 60er Jahren das Surfen etabliert und die Surferkultur entwickelt hat. Noch heute versprüht diese Stadt den ganz besonderen Surfer-Flair und am Strand sieht man immer viele Surfer mit ihren Boards im Meer.

Hier in Santa Cruz haben wir im 4* Casablanca Inn übernachtet. Das Hotel ist direkt am Meer gelegen und für 20 USD mehr, haben wir ein größeres Zimmer bekommen. 

Tag 8: Santa Cruz – Wo die Surfer zu Hause sind

Am nächsten Morgen sind wir in der Innenstadt von Santa Cruz frühstücken gegangen und durch die Fußgängerzone geschlendert. Es lohnt sich hier einmal vorbeizuschauen, denn dort gibt es viele kleine Boutiquen und gute Lokale. 

Anschließend sind wir zum Strand gefahren und haben dort endlich Seelöwen gesehen! Das „Bellen“ der Seelöwen war so laut, dass wir es in unserem Hotelzimmer hören konnten. Ich bin dann natürlich sofort zum Meer gelaufen, denn Seelöwen gehören zu meinen absoluten Lieblingstieren! 

Den restlichen Tag haben wir am Strand gelegen und die Seele baumeln lassen. Abends sind wir noch Essen gegangen und danach ging es für uns 1,5h nach San Francisco. 

In San Francisco haben wir uns ein Airbnb außerhalb in Daly City gemietet. Von dort aus braucht man nur 15 Minuten mit dem Auto bis nach San Francisco – also völlig okay! Das Airbnb war wirklich sauber, sehr gemütlich und ist in einer süßen Straße mit bunten Häusern gelegen. In unserem Fall war ein Airbnb die günstigere Lösung. San Francisco ist eine sehr teure Stadt und die Hotels haben meist sehr kleine Zimmer, die aber sehr teuer sind pro Nacht. Es lohnt sich hier mal nach einem Airbnb zu schauen.

Wir sind an dem Abend dann nur noch kurz zu Target gefahren und haben uns das Frühstück für die nächsten Tage besorgt. Danach ging’s ab in Bett!

Tag 9: San Francisco & viele Eindrücke

Am nächsten Tag sind wir nach Downtown SF gefahren und haben uns den Union Square angeschaut und sind in die Westfield Mall gegangen, um ein bisschen durch die Läden zu bummeln. Im Anschluss waren wir beim Pier 39, ähnlich wie der Santa Monica Pier, haben ein Eis gegessen und haben wieder meine heiß geliebten Seelöwen gesehen. 

Vom Pier aus konnte man auch das ehemalige US-Bundesgefängnis Alcatraz sehen – sehr beeindruckend und irgendwie auch gruselig. Leider haben wir keine Tour dorthin machen können. Das soll aber sehr interessant sein!

Um ehrlich zu sein, hat uns San Francisco bis jetzt noch nicht überzeugt. Es ist erschreckend wie viele Obdachlose und Drogenabhängige es gibt und irgendwie fühlt man sich auch ein Stück weit unwohl, da von manchen auch eine aggressive Stimmung ausgestrahlt wird. Dazu kam noch, dass wir an diesem Tag um die 40 Grad hatten und Downtown, in den engen Gassen zwischen den Wolkenkratzern war dies kaum erträglich.

Nach diesem ereignisreichen Tag ging es zurück ins Airbnb und wir haben uns für den nächsten Tag ausgeruht. 

Tag 10: Golden Gate Bridge und steile Straßen in San Francisco

An diesem Tag hatten wir uns vorgenommen San Francisco eine zweite Chance zu geben. Nach ein wenig Internetrecherche haben wir uns die angeblich schönsten Spots rund um San Francisco rausgesucht. Zunächst sind wir zum „Baker Beach“ gefahren, weil wir gelesen haben das man von dort aus eine schöne Sicht auf die „Golden Gate Bridge“ hat. Das Auto konnten wir am Straßenrand parken und mussten dann einen sehr steilen und langen Abstieg zum Strand vornehmen. Ich sag’s euch, runter war noch okay aber später bei knapp 40 Grad diesen Weg wieder hochzukraxeln war eine einzige Qual! 😀 Trotzdem hat es sich sehr gelohnt, denn wir hatten eine klare Sicht auf die berühmte Brücke und konnten schöne Fotos machen. 

Anschließend ging es in die für San Francisco bekannten steilen Straßen von „Nob Hill“. Dort macht es Spaß mit dem Auto entlang zu fahren und falls ihr noch ein gutes Waden-Workout sucht könnt ihr auch gerne die Straßen zu Fuß gehen. 😀 

Bei unserer Recherche wurde auch häufig von dem Aussichtspunkt „Twin Peaks“ geschwärmt. Deswegen sind wir dort hochgefahren und haben die phänomenale Aussicht über ganz San Francisco genossen. 

Den Abend haben wir in einer kleinen Mall verbracht, in der Philipp sich ein neues Spielzeug gekauft hat – ein Skateboard. Dieses haben wir natürlich auch sofort ausprobiert und sind durch die Straßen (mehr oder weniger) gefahren. 

Tag 11: Unser Abreisetag

Abreisetag! Den letzten Tag unserer Reise haben wir fast ausschließlich am Flughafen in San Francisco verbracht, da wir bereits morgens aus dem Airbnb auschecken mussten und zu viel Angst hatten unser Auto mit den Koffern öffentlich abzustellen und was zu unternehmen. Ein Freund von mir war vor wenigen Wochen auch in den USA und sein Auto wurde aufgebrochen und Wertsachen wurden entwendet. Dies soll häufiger passieren, deswegen rate ich euch dringend davon ab Wertsachen im Auto liegen zu lassen. 

Also ging es direkt Richtung Flughafen wo wir unseren Mietwagen abgeben haben. Der Rückflug war genauso angenehm wie der Hinflug und dieses mal konnte ich sogar einige Stunden schlafen, so dass die Zeit schnell umging. 

Alles in allem war es ein wirklich gelungener Roadtrip und wir hatten eine wunderschöne Zeit. Allerdings haben wir einen Großteil der Zeit im Auto verbracht da wir weite Strecken in kürzester Zeit hinter uns bringen mussten. Deshalb empfehle ich euch für diese Route mindestens 14 Tage einzuplanen um einfach mehr Zeit an den einzelnen Orten verbringen zu können. Wir wollten aber so viel wie möglich sehen und bereuen es auch nicht wie wir unsere Route geplant haben. An dieser Stelle möchte ich mich noch herzlich bei Turkish Airlines für die Möglichkeit deren Business Class zu testen, bedanken!

Ich kann die Airline absolut empfehlen und würde jederzeit wieder mit Turkish Airlines fliegen. 

Ich hoffe euch hat mein Reisebericht gefallen und eventuell sogar weiter geholfen und falls ihr noch Fragen habt könnt ihr mich gerne auf Instagram kontaktieren. Wenn ihr mehr von unserer Reise sehen wollt, dann könnt ihr euch gerne meinen USA Roadtrip Vlog anschauen. 🙂

Eure Kathi

6 Replies to “Unser USA ROADTRIP!”

  1. Schöner Blogbeitrag! Mir hat San Francisco richtig gut gefallen und interessanterweise war es bei uns auch nicht so heiss, sondern teilweise sogar kalt – im August! 😃 In San Francisco kann man auch sehr gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren und ein Citypass ist zu empfehlen (natürlich nur wenn man mehrere Tage dort ist). Im citypass sind die öffentlichen Verkehrsmittel und viele Unternehmungen (Eintritte in Museen, Bootsfahrt, etc.) enthalten. Wir hatten dort auch ein Hotel. Es war schon relativ teuer aber dafür richtig schön. Leider habe ich den Namen vergessen. Was man sich in San Francisco unbedingt noch anschauen sollte, sind die Painted Ladies am Alamo Square (Häuserreihe aus Full House). Kostet natürlich nichts und Abends sieht es dort auch richtig schön aus 😊

  2. Toller Blogbeitrag 😍 Wirklich sehr Interessant und gut geschrieben!

    Allerdings möchte ich dich mit dem Grand Canyon korrigieren. Unser USA Roadtrip ist auch erst paar Monate her. Wir sind auch von Las Vegas zum Grand Canyon West gefahren. Wir haben pro Person 60$ bezahlt und durften Fotos machen etc. Wir haben uns allerdings gegen den Skywalk entschieden! Mit Skywalk wären es tatsächlich aber die besagten 90$ gewesen. Wir haben uns allerdings entschieden 150$ pro Person zu zahlen und hatten einen Helikopterflug über der Grand Canyon! Von mir eine absolute Empfehlung das Geld zu Investieren wenn man die Möglichkeit hat 😊😊😊

  3. Nawww wie schön!!! Ich freue mich so für euch zwei… ein usa roadtrip wäre das highlight meines lebens… wer weiß, vielleicht eines tages ^^

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